…und mit der zunehmenden Menge an Elefantenmenschen – vielleicht eine etwas unglückliche Formulierung, denn  natürlich ist kein Bezug zu John Merrick oder David Lynch gemeint, sondern die Menschlein, die gemeinsam den weißen Elefanten leben – wächst auch das Interesse bzw die Verwunderung  bei querenden Passanten darüber, was ich da in der Kälte an der tristen Wand denn eigentlich anstelle. Die Arbeit erhält im Moment viel Zuspruch – natürlich sehr zu meiner Freude! Unterschiedliche Betrachter bringen das zum Ausdruck. Da waren zum Beispiel die Jugendlichen, die am nahen Bolzplatz kicken, und die vorbeikamen, um den auf ein Hausdach geschossenen Ball mittels meiner Leiter vom Selbigen herunterzuholen- „Krasses Bild“. Die IT-ler, die in den anliegenden Büros ihren Dienst verrichten – „Kann ich das Filmen und auf Instagram stellen?“ Oder die netten Anwohner, die mir ein „Kniekissen“ vorbei brachten, damit ich „mir bei diesem tollen Kunstprojekt nicht die Knie ruiniere.“ Heute hat mich zudem schon eine Gruppe von einer nahen Förderschule im Verbund besucht und ein wenig etwas zum Projekt erklären lassen „Hast Du das alles selbst gemalt?“…
Dabei konnte ich erste Teilnehmer akquirieren und mit der Idee der Serie „Public Viewing“ infizieren, Umsetzungsvorschläge einzubringen.
So kann es gerne weitergehen…

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