…und jetzt ist dann – nach Bangem warten und dem munteren tendenziell ätzend-ächzenden Hindernisparkour – auch die schriftliche Genehmigung virtuell ins Haus geflattert. Und so nehmen die Dinge von da an rasant ihren Lauf, aus dem bürokratischen schwarz-auf-weiß wird umgehend ein weiß-auf-grau transformiert – die erste Grundierung am Mauerwerk ist angebracht! Um mich nicht von meinen nachtaktiven Kollegen zur ständigen Wiederholung dieses Prozesses beten lassen zu müssen, habe ich vorerst nur einen ersten Part mit weiß bedacht – so beginne ich also an dieser Stelle Stück für Stück. Treffender fomuliert eigentlich mit Mensch um Mensch den als erste große Schwabinger Assoziation ist mir Rilkes wunderbarer weißer Elefant aus dem Gedicht „das Karussell“, der (nur) ab und an auftaucht, wie der Mut der Menschen in Frieden zusammenzustehen oder auf der Suche nach dem „Mensch / menschlich“ sein kreativ zu werden und gemeinsam in Bewegung zu bleiben, so Zeit und Ort zu prägen. Das ist in München über Jahre wenigen Vierteln so bedeutsam, ausdauernd  und vielschichtig gelungen, wie Schwabing, deshalb scheint mir der weiße Elefant symbolisch angemessen. Rilke unterdessen hat mehrere Jahre in der Ainmillerstraße gewohnt….

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